Sie befinden sich hier:

Home > Gemeinde > St.Ulrich stellt sich vor > St.Ulrich stellt sich vor

St. Ulrich stellt sich vor

Foto GemeindegebietDie Marktgemeinde St. Ulrich ist eine, auf 1.236 Meter Meereshöhe gelegene Gemeinde mit ca. 4.500 Einwohner. Da das Gemeindegebiet nicht recht groß ist (24,25 km²), beträgt die Bevölkerungsdichte 190 Personen pro km².

Das Dorf erstreckt sich am Anfang des Grödentales, längs des nördlichen Ufers des "Derjon", der Bach der das ganze Grödental durchfließt. Bis auf ca. 1300 Meter Meereshöhe liegen die Wohnhäuser der Ulricher, darüber dehnt sich der Raschötzerwald (insgesamt ca. 9.700.000 m²) aus. Nord-östlich davon liegt das Secedamassiv.

Oberhalb des Dorfzentrums liegt ein weiteres bekanntes Bergdorf, St. Jakob, wo sich ein Großteil der ulricher Geschichte abgespielt hat (ab der Bronzezeit bis zum Mittelalter). Erst später, um 800 n.Chr., wurde das Tal gerodet und besiedelt. Der Name des Dorfes Der Name des Dorfes "Urtijëi", wie es im ladinischen genannt wird, kommt vom Hofe welcher im Zentrum der Siedlung lag, Ortiseyt (1288 n.Chr.). Dieser Hof wird ab 1550 n.Chr. Mauriz genannt. Wo einst dieser Hof lag, liegt heute das Zentrum des Dorfes.

 

Entwicklung St. Ulrichs

Skulptur ChristusMehrere unterschiedliche Entwicklungsperioden konnte St. Ulrich erleben. Von den ersten großen Einwanderungen der deutschen Völker und Bajuvaren vom Mittelalter (ca. 350 bis 700 n.Chr.), wo noch die Vieh- und die Landwirtschaft herrschten, entwickelte sich im 17. Jahrhundert das Grödner Kunsthandwerk. Durch diese Kunst bildete sich in den darauffolgenden Jahrhunderten ein reger Handel und ein Export im In- und Ausland. Grödner Holzschnitzer wurden weltweit bekannt und geehrt. Dies brachte den grödner Familien ein gutes Einkommen und zugleich einen relativ hohen Wohlstand. Im letzten Jahrhundert hingegen erhielt sodann der Tourismus die Oberhand. Schon Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Tal von unzähligen Touristen besucht, angezogen von den prachtvollen Dolomiten und von der unangetasteten Natur. Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich dann der Wintertourismus in St. Ulrich, mit der Gründung der ersten Aufstiegsanlagen und einer Skischule. Derzeit ist fast 60% der Bevölkerung im Turismus tätig.